Selbstermächtigung im Unternehmen

Das Training zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit


Ziel und Nutzen des Trainings

Die Eigenverantwortlichkeit von Mitarbeitern fördern, um Konfliktfähigkeit, selbstständige Arbeit, Problemlösung und Entscheidungsfindung zu verstärken und damit mittelfristig die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Warum ist Eigenverantwortlichkeit im Unternehmen immer häufiger ein Thema?

Der Ruf nach mehr Eigenverantwortung in Organisationen wird seit Jahren stetig lauter. Führungskräfte fordern eigenständige Problemlösung, selbstständige Entscheidungsfindung und einen Blick für das “grosse Ganze.” Mitarbeitende wollen ebenfalls mehr einbezogen werden: sie fordern mehr Gestaltungsfreiheit ihres Arbeitsplatzes und mehr Entscheidungsmöglichkeiten.

Trotzdem fehlt es häufig doch an der richtigen Balance und Umsetzung in der Kultur. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende wünschen sich von den jeweils anderen mehr Verantwortungsübernahme. Das zeigt sich vor allem in den Feedbackschleifen vieler Firmen.

Aus meiner Sicht liegt das vor allem an zwei Punkten. Und genau diese Punkte bearbeiten wir hier im Training:

  1. Der Wert der Eigenverantwortung ist in vielen Organisationen nicht geklärt. Es ist kein Orientierungsrahmen auf der Verhaltensebene vorhanden, an dem sich Menschen ein Vorbild nehmen können, im Sinne von: “ok, also wenn ich das mache, dann übernehme ich wirklich Verantwortung..und das ist auch die allgemeine Erwartung an mich”.

  2. Wirkliche Eigenverantwortung zu leben, fällt nicht immer leicht. Damit verbunden ist, Verantwortung für das eigene Denken zu übernehmen. Und gerade unter Druck oder bei Emotionen wird häufig eine Kultur des “richtig und falsch” Denkens gefördert, so dass bei Fehlern gerne der Schuldige gesucht wird. Das führt oft dazu, dass keiner einen Fehler machen möchte. Und daher wird dann lieber keine Verantwortung übernommen.

Inhalte des Trainings und Kulturprozesses

1. Teil: Eigenverantwortlichkeit lernen (Training für Mitarbeitende)
- Feedback geben, emotionale Intelligenz, agile Arbeitswelt,

  • Grundverständnis zu Verantwortungsübernahme und ermächtigten Verhalten (Aufmerksamkeitsübungen, Hirnforschung, psychologische Grundlagen)

  • Eigenverantwortung in der Kommunikation leben

  • Reflexion des individuellen Verantwortungslevels

  • Einübung von Verantwortungsübernahme im Alltag mit dem Modell der Verantwortungsleiter

2. Teil: Eigenverantwortlichkeit als Wert in der Organisationskultur stärken (Arbeit an der Organisationskultur)

  • Klärung, was Eigenverantwortlichkeit für die Organisation bedeutet

  • Haltungstransfer: Erarbeitung von Verhaltensweisen als Vorbild, Aufdeckung von blind spots in der Kultur

  • Einführung von Formaten und Struktur zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit im Alltag

3. Teil: Messung der Kultur am Grad der Eigenverantwortlichkeit

Worum geht es bei einer eigenverantwortlichen, selbstermächtigten Haltung?

Selbstermächtigung meint den inneren Zustand eines Menschen, in dem sie/er bewusst darüber ist, dass sie/er durch sein Denken, seine Gefühle und sein Verhalten die Außenwelt ständig beeinflußt und sie/er damit verantwortungsvoll umgeht.

Was heißt das? Das heißt, wie wir Menschen Situationen bewerten und damit unser subjektives Erleben steuern, hängt von uns selbst ab. Je bewusster uns das ist, desto mehr Verantwortung können wir für unser Erleben übernehmen. Wir müssen dann nicht mehr ohnmächtig, also mit dem Gedanken ein Opfer der Situation zu sein, die Außenwelt betachten. Sondern können eigenverantwortlich beeinflussen, was wir denken, und uns so ermächtigen, das Erleben und damit Situationen und das Leben zu verändern.


Worauf wirkt sich Selbstermächtigung in der Organisation aus?

Selbstermächtigte Mitarbeitende können,

  • sich und andere gut reflektieren,

  • sind offen für Feedback geben und nehmen, - können Konflikte lösen und heilen,

  • können sich als Teil etwas Größeren sehen und damit andere in Ergänzung zu ihnen selbst (teamfähig),

  • können authentisch Verantwortung übernehmen,

  • können Kulturbotschafter sein,

  • besitzen die mentalen Voraussetzungen für eine sehr agile und teilweise selbstorganisierte Arbeitsweise und Unternehmensstruktur.

Allgemeines

  • Der erste Teil findet als hybrides Training (physisch & online) mit dem Aufbau von Peergruppen statt. Mehr zum Lernzyklus.

  • Die Teile lassen sich auch einzeln umsetzen.

  • Anfragen bitte per Email

  • Kosten auf Anfrage





Was ihr bekommst

  • Hybrides Training

  • 1 Kulturprozess

  • 1 Workbook

  • 1 Jahr kostenlose Begleitung der Lerngruppe

  • Messinstrumente für eure Kultur


Begleitet durch Martin Michaelis & Team

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